Moduldoku M1 · Technische Übersicht
M1 E-Mail-Triage
KI sortiert eingehende Mails automatisch nach Kategorie, Priorität, Antwort-Vorschlag.
- Preis
- ab 399 € / Monat
- Pro799 €/Monat
- Enterprise1.999 €/Monat
- Einrichtung2.500–9.500 €
- Zielgruppe
- jede Firma >5 MA
- Art
- Standard-Modul
- Förderung
- BAFA-Beratungsförderung 50 % (max. 1.750 €) · MID-Digitalisierung (NRW.BANK) 50 % bis 15.000 € · Forschungszulage 35 % für KMU
Inhalt dieser Doku
Ablauf
So arbeitet M1
Vorher: Mail kommt → Sek druckt aus → Stapel → Bearbeitung. Nachher: Mail kommt → 0.8s KI-Klassifikation → Outlook-Ordner + Antwort-Entwurf bereit.
- Eingang
- Eingang
- Verarbeitung
- DSGVO-Filter
- Klassifikation
- Ausgang
- Aktion
- Prüfprotokoll
Datenschutz
Dienstleister im Datenfluss
DripBack M1 verwendet folgende DSGVO-relevante Subprovider:
- LLM-Inferenz
- Standard: lokales Open-Source-Modell. Optional: Cloud-Routing für Edge-Cases mit niedriger Konfidenz.
- Hosting
- Wird je Projekt festgelegt: Serverstandort Deutschland oder On-Premise beim Kunden
- Drittland-Transfer
- Verarbeitung lokal oder in der EU; Cloud-Routing für Sonderaufgaben nur mit SCC/TIA und PII-Scrub, Details in der AVV.
Betrieb
Verfügbarkeit und Reaktionszeit
- Verfügbarkeit
- Ziel-SLA laut AVV (Standard 99,5 % · Pro 99,9 % · Enterprise 99,97 %); Statusseite in Vorbereitung
- Reaktionszeit
- Ziel laut AVV, tarifabhängig (Standard ≤8h · Pro ≤4h · Enterprise ≤1h)
- Wiederherstellungszeit (RTO)
- Ziel laut AVV: ≤4h (Standard-Tarif)
- Datenverlust-Risiko (RPO)
- Ziel laut AVV: ≤24h (Standard-Tarif, tägliches Backup)
Nachweis
Datenschutz im Betrieb
Mail-Inhalte: Daten bei Ihnen im Haus oder auf Servern in Deutschland (Serverbetrieb in Vorbereitung). PII-Scrub vor Cloud-Routing.
Modul-Onboarding · LIVE
Was ist das
DripBack E-Mail-Triage klassifiziert eingehende Mails automatisch nach Kategorie, Priorität und schreibt einen Antwort-Entwurf direkt in Ihren Outlook- oder Gmail-Draft-Ordner. Sekretariat-Zeit fällt von 4 auf 0,5 Stunden pro Tag, wichtige Anfragen bleiben nicht mehr liegen.
Ein lokales Sprachmodell liest jede eingehende Mail, klassifiziert sie in 5 bis 12 Kategorien (z.B. Anfrage, Rechnung, Reklamation, Newsletter, intern), bewertet die Priorität und legt einen Antwort-Entwurf an. OCR liest Anhänge mit. Die finale Entscheidung bleibt beim Menschen, Ihre Sekretariat-Kraft prüft und klickt nur noch „senden".
Konkrete Verbesserung: vier Stunden Sortier-Aufwand pro Tag werden zu dreißig Minuten, keine verlorenen Anfragen mehr, Antwort-Latenz unter zwei Stunden.
Rechenbeispiel (Annahmen: modellhafter Betrieb dieser Branche und Größe, kein bestehender Kundenfall): Für eine Steuerkanzlei mit zwölf Mitarbeitenden in Bielefeld ergibt sich damit rechnerisch rund eine halbe eingesparte Stelle.
Onboarding
Vorbereitung
Bevor wir starten, brauchen wir von Ihnen:
- Mail-Server-Zugang via IMAP, Exchange oder Microsoft Graph (Lese-Rechte plus Draft-Schreib-Rechte).
- 500 bis 2.000 historische Mails als Trainingsbasis, idealerweise mit Ihren Ordner-Labels.
- Eine Ansprechperson aus dem Sekretariat für das Labeling von 200 Beispiel-Mails.
- Optional: CRM-Zugang für Kontext-Anreicherung der Absender.
- Unterschriebenen AVV (wir senden Ihnen die Vorlage, siehe AVV-Download).
Onboarding
Schritt-für-Schritt
Woche 1 · Kick-off
Vertragsabschluss, AVV unterschrieben, config.yaml für Ihren Mail-Stack
gefüllt. Sie benennen eine Ansprechperson für Rück-Fragen, wir liefern den AVV-Entwurf
und einen Slack- oder Teams-Channel.
Woche 2 · Setup + Sandbox
Mail-Server wird angebunden, 200 Beispiel-Mails gelabelt, erstes Training läuft. Sandbox-Run mit Customer-Sample-Daten und Konfidenz-Check der Klassifikation.
Woche 3 · Pilot-Live
Echte Mails werden klassifiziert und Antwort-Entwürfe geschrieben, Sek bleibt side-by-side. Wir machen tägliches Spot-Checking der ersten Woche.
Woche 4 · Vollbetrieb-Übergabe
Pilot-Review, Anpassungen, SLA-Ziel laut AVV (4h-Response). Sie entscheiden: Vollvertrieb, Anpassung oder Reset.
Onboarding
DSGVO
Hosting on-Prem auf Ihrem Server, alternativ in deutschem Rechenzentrum (Hetzner Falkenstein / Nürnberg). Verarbeitung lokal oder in der EU; Cloud-Routing für Sonderaufgaben nur mit SCC/TIA und PII-Scrub, Details in der AVV. Auftrags- verarbeitungs-Vertrag (AVV / DPA) nach Art. 28 DSGVO ist Pflichtbestandteil. Daten- flüsse: Mail-Server → DripBack-Inferenz → Draft im Mail-Server, nichts wird extern gespeichert. Lösch-Konzept: Trainings-Logs werden nach dreißig Tagen rotiert, Klassifikations-Audit-Logs sind konfigurierbar (Default sieben Tage).
Onboarding
Was bei Problemen
Typische Stolper-Steine und wie wir sie lösen:
- Spam mit Anhang-Trick: Confidence-Score unter 85% landet immer in der Sek-Inbox, kein Auto-Move.
- Rechnung mit falscher USt-ID: Sonder-Klasse „prüfen", Mensch entscheidet.
- Sprach-Mix DE / EN: Das lokale Sprachmodell ist multi-lang, kein Sonder-Setup nötig.
- Vertrauliche Mail-Anhänge: DSGVO-Hinweis-Klasse, kein OCR auf Marker-Anhängen.
- Mail-Provider-Wechsel: IMAP-Standard, Migration in 1-2 Tagen ohne neue Setup-Kosten.
Onboarding
Kontakt
Wenn etwas hakt, schreiben Sie uns direkt. Unser Ziel laut AVV: Antwort werktags innerhalb von vier Stunden, im Live-Pilot innerhalb einer Stunde.
Nächster Schritt
Mehr Tiefe zu M1?
Die vollständige technische Dokumentation senden wir auf Anfrage. Ob das Modul zu Ihren Abläufen passt, klärt das Discovery-Audit.